Craniosacral-Therapie

Bei der Craniosacralen Therapie handelt es sich um eine Teilform der Osteopathie. Sie kann jedoch auch als eigenständige Therapie angewendet werden. Die sehr sanfte Methode löst Blockaden und regt die Selbstregulation des Körpers an.
Die verschiedenen Systeme im Körper haben einen direkten Bezug zum Craniosacralen System und stehen mit diesem in einer Wechselbeziehung. Dem Cranialen System liegt ein Rhythmus zu Grunde, der von Geburt an besteht. Dieser primäre Rhythmus – neben der Atmung und dem Herz-Kreislauf – ist völlig eigenständig. Der ganze Körper spricht darauf an. In der Diagnose werden seine Qualität, die Amplitude und die Synchronizität beurteilt. Abweichungen lassen auf Verspannungen (Restriktionen) schließen, welche Funktion und Struktur des betroffenen Gewebes beinträchtigen.
Die Behandlung zielt auf eine Entriegelung dieser Veränderung. Zum Beispiel verbessert es die Beweglichkeit des lebenswichtigen autonomen  Nervensystems, welches verantwortlich ist für Herztätigkeit, Blutdruck oder die Magen-Darmtätigkeit.
Unterschiedliche Techniken führen den Körper in einen Ruhepunkt, in dem sich das innere Milieu (z. B. Zelltätigkeit, extrazelluläre Flüssigkeit) in Richtung Gesundheit bewegt.
Indikationen:
Kopfschmerzen: Migräne, Spannungskopfschmerz
Hörstörungen: chronische Mittelohrentzündung
verschiedene Formen von Schwindel
Trigeminusneuralgie
Lernstörungen, besonders bei Kindern
Sinusitis
funktionelle Störungen des Herzens, der Lunge, der Niere, des Verdauungstraktes
psycho-Emotionale Beschwerden
Folgen nach Traumata
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einer Vielzahl von Möglichkeiten, die sich mit der Craniosacralen Therapie erschließen.